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Wahrnehmungsorientierte, physiotherapeutische Impulsbehandlung nach krebsbedingter Brustoperation

Wahrnehmungsorientierte, physiotherapeutische Impulsbehandlung nach krebsbedingter Brustoperation, nach brusterhaltenden OPs, Ablation und Mastektomie, vor geplanter oder nach erfolgter Rekonstruktions-OP, nach Abbruch oder Scheitern von Rekonstruktionsbemühungen.

Bei Körperunzufriedenheit, Fremdheitsgefühl, Körperbildstörung nach Brust-OP, bewusste oder unbewusste Ablehnung der betroffenen Körperregion/en, Vermeidung von Berührung (Eigen- und der Fremdberührung) und Selbstbetrachtung. Kann auch als unterstützende Begleitbehandlung zur psychotherapeutischen / psychoonkologischen Therapie oder Beratung verordnet werden. Auf Wunsch mit Rücksprachemöglichkeit.

Therapieziel:

Verbesserung der Wahrnehmungsverarbeitung zur Kompensation von gefühlsbeeinträchtigten und irritierten Körperregionen. Re-Integration von Brust-, ggf. auch Arm-, Schulter-, Bauch und Rückenbereiche ins Körperschema und Körperbild. Hilfestellung zur Eigenakzeptanz. Anbahnung akzeptierter Eigenberührung und Fremdberührung / Partnerberührung. Abbau von Vermeidungsstrategien.

Inhalt / Beschreibung:

Einzelbehandlung in beschützender Atmosphäre. Die Behandlung erfolgt ausdrücklich und ausschließlich freiwillig und kann zu jedem Zeitpunkt durch die Patientin abgebrochen werden. Die durch den Therapeuten berührende Behandlung ist erlebnisorientiert im positiven Sinne und bleibt der Patientin gegenüber erwartungsfrei. Die Berührung / Reizsetzung erfolgt (mit den Händen, nutzt unter anderem Rhythmus, Vibration, Peelinghandschuhe und Öl. Die Berührung soll durchgängig als angenehm erlebt werden, um anschließend zu ganzkörperlichem und seelischem Wohlbefinden führen zu können.

Die Behandlung sollte mindestens 6 Termine mit kurzen zeitlichen Abständen umfassen, um die Anbahnung neuer angepasster Wahrnehmungsmuster verankern zu können. Der erste Termin dient der Behandlungsanbahnung und Befundaufnahme. Die eigentliche Brustbehandlung beginnt in der Regel erst beim zweiten Kontakt. Kontraindikation: Hautdefekte, die eine Berührung verbieten. Fehlende Compliance, Akute Psychose, akute Dissoziationsgefahr nach Trauma z.B. nach Missbrauchserfahrung. Das Vorhandensein von Missbrauchserfahrung ist keine Kontraindikation!